Risiko einer Frühgeburt

Beratung vor und nach einem totalen Muttermundverschluss

Es ist möglich, den Muttermund in der Frühschwangerschaft operativ zu verschließen (Zervixverschlussoperation), damit eine extreme Frühgeburt oder eine späte Fehlgeburt vermieden werden können.

Wir empfehlen diese Operation Schwangeren, die eine späte Fehlgeburt nach der 16. Schwangerschaftswoche, eine extreme Frühgeburt oder einen sehr frühen vorzeitigen Blasensprung in einer vorausgegangenen Schwangerschaft erlebt haben.

Auch nach Eingriffen an Muttermund oder Gebärmutter, wie mehrmalige oder ausgeprägte Kegelschnitte am Muttermund (Konisation) oder Ausschabungen nehmen wir diesen Eingriff vor.

In unserer Schwangerensprechstunde beraten wir Sie zu allen medizinischen Einzelheiten. Wenn Sie denken, dass der Eingriff bei Ihnen nötig sein könnte, bitten wir um eine Anmeldung so früh wie möglich, spätestens ab der 10. Schwangerschaftswoche.

Die notwendigen Voruntersuchungen nehmen etwas Zeit in Anspruch. Wir nehmen den Eingriff in der 13. Schwangerschaftswoche vor. In Ausnahmefällen kann die Operation aber auch noch bis zur 24. Schwangerschaftswoche erfolgen.

Planung der Zervixverschlussoperation

  • Wir erheben ausführlich Ihre geburtshilflich-gynäkologischen Daten und berücksichtigen eventuelle Vorbefunde.
  • Durchführung einer vaginalen Untersuchung sowie eines Scheidenabstriches, um eine Entzündung auszuschließen. Auf diese Weise kann eine eventuelle bakterielle Besiedlung der Scheide ausgeschlossen oder vor der Operation therapiert werden.
  • Wir empfehlen auch die Nackentransparenzmessung des Kindes vor der Geburt.


Hinweis: Bitte bringen Sie zur Beratung und für den Ultraschall eine Überweisung von Ihrer Frauenärzt*in mit. Für die Operation benötigen wir eine Einweisung.

Anmeldung zur Schwangerensprechstunde

Telefon: 0551 3966565

Sprechzeiten:

  • Mo. 08:00–16:00 Uhr
  • Di.–Fr. 08:00–14:00 Uhr

Ort: Universitätsklinikum, Bettenhaus 2, Ebene 7, Aufzug A2

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